Virtuelle Besichtigungen: das neue Qualifizierungsinstrument

 

Matterport stellt eine der provokativsten Fragen der Immobilienbranche: sind virtuelle Besichtigungen das beste für Makler verfügbare Qualifizierungsinstrument? Die Indizien dafür werden immer mehr.

Wenn Sie 10 Makler in einem Raum zusammenbringen und sie darum bitten würden, Ihre besten Besichtigungserlebnisse zu schildern, dann könnte man Stunden später wieder vorbeischauen und sie noch immer beim Austausch der besten Ereignisse und Anekdoten finden.
 
Die unterschiedlichen Stimmungen und Details werden jedoch stets zwei gängige Situationen umgarnen – der Großteil der Geschichten wird negative, seltsame oder sogar vollkommen unverschämte Besichtigungen zum Thema haben, die dazu führten dass Makler als Folge einen Großteil Ihrer Zeit weit weg vom Büro verbringen mussten, während Sie Menschen begleiteten, die nie ernsthaftes Interesse hatten.
 
Eine Umfrage im Auftrag von Matterport, die von OnePoll durchgeführt wurde und 2.000 Wohnimmobilienkäufer befragte, kam zu dem Ergebnis, dass Interessenten durchschnittlich 16 Objekte auf der Suche nach der perfekten Immobilie online angesehen haben, bevor Sie sich zu einer Reihe von Besichtigungen entschieden. Sogar nachdem Sie einen Immobilie fanden, die sie als für sich “passend” erachteten, führten sie trotzdem durchschnittlich 3 Besichtigungen für diese Immobilie durch, bevor sie ein Angebot abgaben. 
 
Sie müssen also nicht Einstein sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass Makler oft Stunden Ihrer Arbeitswoche mit der Besichtigung von verschiedenen Immobilien für Interessenten verbringen, die dann innerhalb von Minuten abgelehnt werden oder lediglich als “selbstgefällige” Besichtigungen kategorisiert werden können. Von Formfehlern am Bodenbelag bis hin zu Feng Shui kann die Ablehnung von Immobilien auf trivialen Gründen beruhen, was sowohl Makler als auch deren Kunden erzürnt.
 

Wir verstehen, dass Besichtigungen frustrierender als erfüllend sein können. Mit Matterport können Sie das Frustrationselement jedoch beseitigen. Unsere virtuellen Rundgänge sind ein wesentliches Qualifizierungsinstrument im Hinblick auf den Beginn einer Verkaufs- oder Vermietungsodyssee. Die Genauigkeit unserer Rundgänge, die Qualität der Ansichten, sowie die Möglichkeit zur vollständigen Interaktion mit der Immobilie für Interessenten, ohne dass diese dafür Ihren Schreibtisch verlassen müssen, ist unbezahlbar.
 
Virtuelle Rundgänge sind eine großartige Möglichkeit für die Ermittlung ernsthaften Interesses und die Abschreckung von Zeitverschwendern, besonders für Dauerbesucher, wählerische Interessenten und Neulinge, die erstmal ein paar Testdurchläufe brauchen. Durch die Durchführung einer virtuellen Besichtigung erhält der potenzielle Eigentümer eine Präsentation der Immobilie in ihrem tatsächlichen Ist-Zustand – ein Erlebnis, dass sie in ihrem Rhythmus und ortsunabhängig mit oder ohne Unterstützung durch einen Makler genießen können.
 
Genau wie bei einer Besichtigung vor Ort sollten Makler virtuelle Besichtigungen als Teil des Qualifizierungsprozesses nachbearbeiten. Dort wird schnell ersichtlich, ob ernsthaftes Interesse besteht. Eine Antwort im Sinne von “Das war nicht ganz unseres.” nach einer virtuellen Besichtigung spart Maklern Stunden sonst vergeudeter Zeit – und spart dem Verkäufer oder Vermieter die Unannehmlichkeit der Durchführung einer unbegründeten Besichtigung. Diejenigen, die dann eine Besichtigung vor Ort vereinbaren, werden gut vorbereitete, ernsthaft interessierte Akteure sein, die viel näher an einer Angebotsübermittlung dran sind – also sozusagen “reife Interessenten”.
 
Und auch wenn dies ein gewagter Vorschlag ist, stellt sich die Frage, ob es Makler gibt die mutig genug sind, um von all Ihren Interessenten, die eine Vor-Ort-Besichtigung vereinbaren wollen, obligatorisch zu verlangen zuerst eine virtuelle Besichtigung durchzuführen? Sicherlich eine Frage, die zum Denken anregt.
 

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