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Was der Gedenktag für die Opfer von Transphobie für mich bedeutet

Carlie Williams, Technische Fachkraft Kundensupport bei Matterport, ruft zur Unterstützung von Transgenderrechten auf
Carlie - blog image

Ich bin Carlie Williams, Transgender-Frau und arbeite als technische Fachkraft im Kundensupport bei Matterport.  Heute ist der 20. November, Gedenktag der Opfer von Transgenderphopie („TDOR“).  Vielleicht fragen Sie sich, warum Transgender-Personen einen Gedenktag brauchen? Und genau das ist Teil des Problems. Viele sind sich nicht der Probleme bewusst, denen die Transgender-Gemeinschaft seit Jahrzehnten, möglicherweise Jahrhunderten ausgesetzt ist.

TDOR wurde zum ersten Mal 1999 durch Gwendolyn Ann Smith zum Gedenken an eine Transgender-Frau namens Rita Hester, die 1998 ermordert wurde, begangen.  Die Gedenkstunde gedachte aller Transgender-Personen, die seit ihrem Tod Gewalt zum Opfer gefallen waren und markierte die Einführung eines jährlichen Gedenktages.

 

2020 war wichtig für die Transgender-Gemeinschaft, da ihr mehr Sichtbarkeit zuteil wurde, allerdings leider auch aufgrund unnötiger Todesfälle.  Zwölf Prozent aller Transgender-Personen starben an Selbstmord aus den verschiedensten Gründen, wie zum Beispiel auch der Unmöglichkeit Zugang zur Hormonersatztherapie zur Behandlung ihrer Geschlechtsdysphorie zu erhalten, dem einfachen Fehlen der Akzeptanz ihrerselbst oder aufgrund von Schikane durch andere Nicht-Transgender-Personen - und hier insbesondere durch Angehörige des TERF („Trans-ausschließender radikaler Feminismus“).  Dabei handelt es sich um Menschen, die als Frauen geboren wurden und vehement die Meinung vertreten, dass Trans-Frauen und Queere nicht denselben Zugang zu Orten wie sie selbst haben sollen, nämlich zum Beispiel Toiletten und Sportmannschaften - hauptsächlich aus dem Glauben heraus, dass es sich bei unserer Gemeinschaft um sexuelle Triebtäter handelt.

Seit 2013 wurde in 36 Staaten Gesetzgebung mittels Statuten zur Nutzung von Toiletten diskutiert, erlassen oder abgelehnt - wobei aufgrund einer Definition des biologischen oder sozialen Geschlechts entsprechend des Geschlechts bei Geburt oder „biologischen Geschlechts“ der Zugang zu Toiletten, Umkleiden - und anderen aufgrund von Geschlecht getrennten Einrichtungen für mehrere Nutzer - beschränkt wurde. In Wahrheit haben wir mehr Angst vor ihnen als sie vor uns. Wir wünschen uns lediglich Akzeptanz.

Das Gleiche gilt auch für Trans-Männer. Viele werden als „nicht männlich genug“ eingestuft, und daher nicht als Männer angesehen. Das führt zu Zwang auf eine gewissen Weise aufzutreten oder zu sprechen, um als sie selbst anerkannt zu werden. 

Allein in diesem Jahr wurden weltweit Gesetze erlassen, die der Transgender-Gemeinschaft entweder Zugang zu dem verweigert haben, was sie braucht - wie Vorschriften, die verbieten als das zu identifizieren was sie sind - oder schlimmer noch, wie im Fall eines Senators, der ein US-Gesetz erlassen hat, durch welches die Teilnahme von Transgender-Frauen an Sportveranstaltungen für Frauen als Verstoß deklariert wurde, oder dort, wo Bundesfördergelder gestrichen werden. 

Unser Kampf dauert an. Und er wird kaum wahrgenommen. Wir sind Opfer hassmotivierter Verbrechen und Selbstmord.

Diese Leiden müssen ans Licht gelangen - nicht nur heute, sondern jeden Tag. Glücklicherweise gibt es Organisationen, wie die ACLU und Mermaids mit Sitz in Großbritannien die sich fortwährend für unsere Rechte einsetzen.

Ein Großteil der Gesellschaft wehrt sich und versucht uns mit aller Macht in einen Geschlechtsrahmen zu zwingen. Durch die Feier von Tagen wie dem heutigen, versucht die Transgender-Gemeinschaft zu verstehen zu geben, dass wir lediglich harmlose Menschen sind, die das Recht auf ein Leben als die, die wir sind, fordern - um das Leben, die Freiheit und unser Streben nach Glück ebenso wie alle anderen genießen zu können.

Bei Matterport zu arbeiten erfüllt mich mit Stolz, da das Unternehmen Diversität und Inklusion unterstützt und sich gegen unnötige Hassverbrechen gegen meine Gemeinschaft und alle Personen ausspricht. Wir heißen die Transgender-Gemeinschaft sowohl in der Beschäftigung mit fairer Vergütung, als auch ihre Zugehörigen, die nicht mit ihrem Geschlecht von geburtswegen identifizieren, herzlich willkommen. Wir sind der wahrhaftigen Gleichheit und Diversität, sowie der Verurteilung aller hassmotivierter Verbrechen aufgrund von Rasse, sexueller Ausrichtung, Nationalität und/oder Geschlecht  verschrieben. Wir treten für Sie und für alle ein.

 

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